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Mobil der Begegnung: Inklusion zum Anfassen und Mitmachen!

Das „Mobil der Begegnung“ ist eine mobile und auch für Menschen im Rollstuhl zugängliche Aktionsfläche mit Bühne in Form eines ausklappbaren Anhängers. Mit seinem Mobil schickt der LVR Mitmachangebote und somit auch die Idee des „Tags der Begegnung“ auf die Reise durch das Rheinland: Hier erfahren die Gäste, wie man mit und ohne Behinderung zusammen leben und auch Spaß haben kann. Das Mobil ermöglicht unkompliziert Einblicke in verschiedene Lebenswelten.

Ein besonderes Anliegen des LVR ist es, viel Raum für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Das „Mobil der Begegnung“, das seit 2018 durch's Rheinland tourt, vermittelt, wie Inklusion funktionieren kann.

Das "Mobil der Begegnung" des LVR. (Bild: Heike Fischer / LVR)
Das "Mobil der Begegnung" des LVR. (Bild: Heike Fischer / LVR)

Bei einer Partie Mensch ärgere dich nicht, das blinde Menschen genauso eigenständig mitspielen können wie sehende Menschen, bei einem Crash-Kurs in Gebärdensprache oder einer Virtual-Reality-Reise in die Welt eines Rollstuhlfahrers können Sie im Mobil Inklusion erleben.

Die Virtual-Reality-Anwendungen – also Darstellungen von Welten, die computergeneriert sind – versetzen die Besucherinnen und Besucher des „Mobils der Begegnung“ in verschiedene Arten von körperlicher Beeinträchtigungen hinein. Zudem bringen Avatare – das sind animierte Figuren – den Gästen unter anderem die Deutsche Gebärdensprache nahe. Zusätzlich bietet das „Mobil der Begegnung“ vielfältige Informationsmaterialien zum Thema Inklusion, auch in Leichter Sprache. Es zeigt, wie Menschen mit Einschränkungen am kulturellen und sozialen Leben teilhaben können.

Wir wollen keine Parallelwelten für Menschen mit Behinderungen, sondern wir wollen eine Gesellschaft für alle.

Ulrike Lubek, Landesdirektorin

Bildergalerie: So sieht das Mobil der Begegnung aus