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Die LVR-Welt

Der LVR auf dem Tag der Begegnung

Auf dem Festgelände im Kölner Rheinpark stellten unterschiedliche Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) eine Vielzahl der Angebote. Beim „Tag der Begegnung“ zeigte der LVR anhand von Beispielen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann. Zusätzlich bot er in sieben Bereichen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie an, die einfach Spaß machten.

Die Themenwelt Arbeit des LVR-Inklusionsamtes

Mann arbeitet an Holzblock mit Hammer und Meißel.
Das LVR-Inklusionsamt war dieses Jahr mit zwei Inklusionsunternehmen vor Ort. Foto: Uwe Weiser / LVR

Das LVR-Inklusionsamt fördert die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und unterstützt schwerbehinderte Menschen und ihre Arbeitgeber*innen auf vielfältige Weise. Hier konnten sich Menschen mit Behinderung informieren, wie ein erfolgreicher Berufseinstieg klappt. Anders herum konnten sich auch Unternehmen beim Inklusionsamt informieren, welche Anforderungen sie für einen attraktiven Arbeitsplatz sowohl für Menschen mit und ohne Behinderung benötigen. In der Themenwelt Arbeit präsentierten sich zwei Inklusionsunternehmen – das sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, die außergewöhnliche viele Menschen mit Behinderung beschäftigen oder qualifizieren. Das Bürger’z – das Restaurant und Bistro des Bürgerzentrums Deutz – sorgten fürs leibliche Wohl. AfB social & green IT präsentierte eine Computer-Werkstatt zum Mitmachen. Auch die Kleinen konnten bei einer Pflanzaktion aktiv dabei sein.

LVR-Zeltlandschaft Heilpädagogische Hilfen

Zelt von außen sichtbar, Büsche davor.
Die LVR-HPH-Netze bieten Leistungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Foto: Uwe Weiser / LVR

Mit den drei regionalen LVR-Netzen Heilpädagogischer Hilfen (LVR-HPH-Netze) bietet der LVR Menschen mit geistiger Behinderung Leistungen im Bereich betreutes Wohnen, Freizeitgestaltung und Bildung an: Das LVR-HPH-Netz West etwa hat ein Angebot für Menschen mit Autismus entwickelt, die (noch) nicht in einer Werkstatt arbeiten können. Im Rheinpark präsentierte es sein Programm mit Arbeitsbeispielen. Das Angebot richtete sich u. a. an Angehörige von Menschen mit Autismus, Gehörlosigkeit oder Menschen mit herausforderndem Verhalten.

LVR-Klinikzelt

In diesem Zelt boten verschiedene LVR-Kliniken Informationen und Angebote rund um die Themen psychische Gesundheit und Orthopädie. Ergotherapeutische Aktionen boten Mitmach-Potenzial, besonders für die Kleinen: Die LVR-Kliniken Mönchengladbach und Viersen und die Orthopädie Viersen zeigten am gemeinsamen Stand eine Riesenrennbahn für Slotcars.

LVR-Zeltlandschaft Jugendhilfe

Mädchen hält selbst gebastelte Maske vor ihr Gesicht.
Am Bastelstand der AWG Wolperath konnten die Großen und Kleinen kreativ werden. Foto: Uwe Weiser / LVR

Die LVR-Jugendhilfe „Halfeshof“ bot mit ihrer Außenwohngruppe Wolperath Übungssstücke junger Menschen aus ihrer Schlosserei, Schreinerei und Gärtnerei. Metallgliedrig, textilweich oder lehmig? Die LVR-Jugendwohngruppe Wolperath betreute einen Bastelstand, in dem unterschiedliche Materialien zum Einsatz kamen: Ketten, Socken, Ton und Keramik.

LVR-Schulzelt

Junge im Rollstuhl wird von Lehrerin angeschoben. Im Rollstuhl klemmt ein Plakat.
Im LVR-Schulzelt beweist die Bunte Bande, dass sie gemeinsam stark sind und "anders sein" kein Problem für sie ist. Foto: Ludolf Dahmen / LVR

In diesem Jahr präsentierten sich mit vielen bunten Mitmach-Aktionen elf der insgesamt 41 Schulen des LVR in einem gemeinsamen Schulzelt. Die Schulen stammen aus den Förderschwerpunkten Hören und Kommunikation, Sehen, körperliche und motorische Entwicklung und dem Bereich Sozialwesen. Eine Info-Skulptur stellte die Schulen und ihre Förderprogramme vor. Auf der Bühne im Schulzelt erlebten Sie den Zirkus „Strammer Max goes Maxutopia“, die Band „Deaftig“, die Trommelgruppe „Kenkereng“, ein Musical der „Bunten Bande“, den Gebärdenchor „Hands up“ und Wettspiele zum Mitmachen wie „Mutterndrehen“ und „Bügelwerfen“. Weitere Highlights waren: ein Rollstuhl- und ein Sinnesparcours. Eine Café-Bar und eine Chillout-Ecke luden zum Ausruhen ein.

LVR-Kulturzelt und Außenbereich

Archäologie-Fans konnten am Stand des LVR-Amts für Bodendenkmalpflege steinzeitliche Figuren modellieren. Ein hölzernes Tastmodell ermöglichte es Blinden, die Kirche St. Pantaleon zu ertasten. Zudem befanden sich im Kulturzelt Museen und biologische Stationen. Das neue LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten bot römische Spiele und Infos zum Schiffsbau. An den Ständen der Freilichtmuseen wurde es handwerklich: Wer mochte, konnte eine mechanische Apfelschälmaschine ausprobieren.

LVR-Zelt Vielfalt und Außenbereich

Zwei Frauen beim Dosenwerfen.
Die LVR-Welt hat zum Mitmachen eingeladen. Ob sportlich oder spielerisch: Hier war für alle etwas dabei. Foto: Uwe Weiser / LVR

Hier fand sich eine bunte Mischung von LVR-Anbietern mit unterschiedlichem thematischem Hintergrund. Mitmachen wurde im LVR-Zelt der Vielfalt großgeschrieben. So hatten Besucher*innen die Möglichkeit, mit Hilfe von Schablonen oder freihändig T-Shirts zu bemalen.